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Einreise aus Risikoländern

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Das Bundesgesundheitsministerium stellt auf seiner Webseite allgemeine Hinweise über die digitale Einreiseanmeldung (DEA) zur Verfügung. Mehr lesen.

1. Einreiseanmeldung

Das Bundesgesundheitsministerium stellt auf seiner Webseite allgemeine Hinweise über die digitale Einreiseanmeldung (DEA) zur Verfügung.

Die Einreise  aus bzw. der Voraufenthalt in jedem Risikogebiet ist den Behörden durch die digitale Einreiseanmeldung („DEA“) unter anzuzeigen. Vor der Beförderung aus einem Risikogebiet nach DEU durch ein Transportunternehmen hat dieses das Vorliegen der DEA zu überprüfen. Die DEA-Bestätigung muss bei Einreise mitgeführt und auf Aufforderung dem Beförderer oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde vorgelegt werden; soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, muss eine schriftliche Ersatzanmeldung erfolgen.

Ausnahmen von der Anmeldepflicht (§ 2 CoronaEinreiseV):

  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und auf schnellstem Weg wieder verlassen,
  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren,
  • Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach DEU zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

2. Test- und Nachweispflicht

Personen, die nach Deutschland einreisen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, das weder als Hochinzidenzgebiet noch als Virusvarianten-Gebiet eingestuft wurde, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über einen Nachweis verfügen, dass sie nicht mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, und diesen auf Anforderung der zuständigen Behörde vorlegen.

Als „Nachweis“ gelten ein ärztliches Zeugnis oder ein Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Für die Testnachweise gilt in allen o.g. Fällen, dass sie auf Papier oder als elektronisches Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen müssen. Die dem ärztlichen Zeugnis oder dem Testergebnis zugrundeliegende Abstrichnahme darf im Regelfall höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Nähere Anforderungen an die dem ärztlichen Zeugnis oder dem Testergebnis zugrundeliegende Testung stellt das RKI online zur Verfügung: https://www.rki.de/covid-19-tests .

Ausnahmen von der Test- und Nachweispflicht für Einreisende aus regulären Risikogebieten:

- Personen, für die eine Ausnahme von der Einreiseanmelde gilt, sowie

- bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden

  • Personen, die zum Familienbesuch zu Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder), des nicht zum gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorge- oder Umgangsrechts einreisen,
  • Personen, deren Tätigkeit im Gesundheitssektor dringend erforderlich ist, mit Bescheinigung durch Dienstherrn oder Arbeitgeber (bei Einhaltung von Schutz- und Hygienekonzepten),
  • hochrangige Diplomaten, Regierungs- und Parlamentsvertreter (bei Einhaltung von Schutz- und Hygienekonzepten),
  • Polizeivollzugsbeamte aus Schengen-Staaten in Ausübung ihres Dienstes.

- Bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte:

  • Grenzpendler/Grenzgänger zu Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungszwecken bei mind. einmal wöchentlicher Rückkehr an den Wohnsitz,
  • Soldaten und Angehörige ausländischer Streitkräfte i.S.d. NATO-Truppenstatuts.

3. Quarantäneverpflichtungen gemäß den Quarantäne-Verordnungen der Länder


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