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Aktuelles - Pass, Visa, Recht

Adressbuch

Ein Adressbuch am Mittwoch (23.01.2008) auf der Messe Paperworld in Frankfurt am Main. Foto: Frank May +++(c) dpa - Report+++, © picure-alliance/ dpa

Artikel

Anspruch auf die deutsche Staatsangehörigkeit

eID-Karte für Unionsbürger und Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraumes

Am 01.11.2019 ist das Gesetz zur Einführung einer Karte für Unionsbürger und Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraums mit Funktion zum elektronischen Identitätsnachweis (eID-Karte-Gesetz bzw. eIDKG) in Kraft getreten. Die eiD-Karte ermöglicht nicht-deutschen Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder eines Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum einen verbesserten Zugang zu deutschen digitalen Verwaltungsleistungen. Dabei handelt es sich nicht um einen Personalausweis, sondern eine einfache Chipkarte, auf der die Basisdaten einer Person (Name, Geburtsdatum, Anschrift) gespeichert werden.

Der Erwerb der eID-Karte ist freiwillig und erfolgt durch Antragstellung bei einer eID-Behörde. Die Ausstellung kann ab einem Alter von 16 Jahren erfolgen.

Weitere Informationen zur eID-Karte finden Sie im Personalausweisportal.

Im Ausland sind zwar grundsätzlich die vom Auswärtigen Amt bestimmten Auslandsvertretungen für die in ihrem Amtsbezirk wohnenden Personen zuständig.  Eine Pflicht, die eID-Karte anzubieten, wird jedoch erst ab dem 01. November 2021 bestehen.  Die Botschaft wird auf ihrer Webseite darüber informieren, sobald eine Antragstellung bei den Auslandsvertretungen möglich ist.  Derzeit werden hierzu seitens des Auswärtigen Amtes die technischen Voraussetzungen geschaffen.

Antragsberechtigte mit gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland können gemäß §26 des eID-Karte-Gesetzes bis zum 31. Oktober 2021 ihre Anträge bei den Bürgerämtern einreichen, in deren Bezirk sie sich vorübergehend aufhalten.

Die Botschaft weist darauf hin, dass sich die Erhebung von Gebühren und Auslagen für konsularische Leistungen ab dem 01.10.2021 grundlegend ändert.


Gebührenänderung ab dem 01.10.2021

Die Botschaft weist darauf hin, dass sich die Erhebung von Gebühren und Auslagen für konsularische Leistungen wie Beglaubigungen, Beurkundungen, Hilfeleistungen usw. ab dem 01.10.2021 grundlegend ändert.

Ab diesem Zeitpunkt gilt das Bundesgebührengesetz sowie die Gebührenverordnung des Auswärtigen Amtes (AAGebV).

Die Änderungen betreffen nicht die Gebühren für deutsche Ausweise (Pass, Personalausweis) oder Visa.

Ab dem 01.10.2021 fallen folgende Gebühren an:

Beschaffung von Urkunden     
102,95 Euro
Namenserklärung      
79,57 Euro
Geburtsanzeige ohne Namenserklärung          
56,43 Euro

Unterschriftsbeglaubigung                                  

56,43 Euro

Beglaubigung einer Fotokopie

(pro Schriftstück / Dokument)     

25,38 Euro

Lebensbescheinigung

34,07 Euro
Konsularische Bescheinigung      
34,07 bis 70,33 Euro

Beurkundung des Antrags auf Erteilung eines Erbscheins oder ENZ

und einer Eidesstattlichen Versicherung   

 131,67 bis 537,08 Euro

Die Gebühren sind weiterhin bei Antragstellung bar in Tschechischen Kronen zum aktuellen Zahlstellenkurs der Botschaft zu entrichten. Die Beträge werden auf ganze 10 CZK aufgerundet.

Eine Barzahlung der Gebühren mit Euro ist nicht möglich.

Alternativ ist die Zahlung der Gebühren per Kreditkarte (Visa oder Mastercard) bis zu einem Gegenwert von 1.000,- EUR möglich.

Gestaffelter Umtausch von Führerscheinen


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