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Erläuterung zu der „Corona-Sonderzahlungsrichtlinie“

29.04.2021 - Artikel

Erläuterung zu der „Corona-Sonderzahlungsrichtlinie“ des Bundesministeriums der Finanzen vom 18. Januar 2021

Zur Abmilderung pandemiebedingten Mehrbedarfs können nicht-jüdische NS-Verfolgte eine sog.„ Corona-Sonderzahlung“ (zwei Einmalbeihilfen in Höhe von jeweils 1.200 € für 2021 und 2022) erhalten.

Voraussetzung hierfür ist, dass der Antragsteller/die Antragstellerin bereits eine Einmal­leistung (nicht diejenigen, die laufende Leistungen beziehen) nach den Richtlinien der Bundesregierung für die Vergabe von Mitteln an Verfolgte nicht jüdischer Abstammung zur Abgeltung von Härten in Einzelfällen im Rahmen der Wiedergutmachung vom 26. August 1981 in der Fassung vom 7. März 1988 (WDF) erhalten hat.

Die Leistung wird nur auf Antrag gewährt.

Der Antrag kann ab sofort in einem formlosen Schreiben gestellt werden, dieses ist an das

Bundesministerium der Finanzen
- Dienstsitz Bonn -
Referat V B 3
Postfach 13 08
53003 Bonn

DEUTSCHLAND

zu richten.

Der Antrag muss Name, Geburtsort und Geburtsdatum des Antragsstellers enthalten. Soweit bekannt, sollte er zusätzlich das Aktenzeichen und das Datum der bewilligten Einmalbeihilfe enthalten. Außerdem sind dem Antrag eine Kopie eines gültigen Ausweisdokumentes sowie eine aktuelle behördliche Lebensbescheinigung beizufügen. Lebt ein Antragsteller im Ausland, sind beide Dokumente in notariell beglaubigter Form beizufügen. Angaben zur Bankverbindung beschleunigen die Bearbeitung des Antrags.

Der Antrag ist bis spätestens 31. Dezember 2022 (Ausschlussfrist) zu stellen.

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