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Unterschriftsbeglaubigung

Unterschriftenseite des Deutschland-Vertrags

Unterschriften auf dem Deutschland-Vertrag, © AA

11.02.2020 - Artikel

Unterschriftsbeglaubigung

Mit der Unterschriftsbeglaubigung bestätigt der Notar bzw. Konsularbeamte, dass die genannte Person das Dokument vor ihm unterzeichnet hat. Die Unterschrift muss persönlich vor dem zuständigen Konsularbeamten geleistet oder vor ihm anerkannt werden.

Eine Belehrung über die rechtliche Bedeutung des zu unterzeichnenden Dokuments findet nicht statt.

In vielen Fällen ist die Unterschriftsbeglaubigung ausreichend, um ein Dokument rechtlich wirksam werden zu lassen.

Einige Beispiele hierfür sind:

  • Genehmigungserklärung: Erklärung, mit der ein Vertretener einen in Deutschland bereits unterzeichneten Vertrag im Nachhinein genehmigt;
  • „einfache“ Vollmachten: Vollmachten, in denen sich der Vollmachtgeber weniger stark bindet, z.B. widerrufliche Vollmachten für ein einzelnes Rechtsgeschäft
  • Beantragung eines Führungszeugnisses (siehe hierzu auch Merkblatt der Botschaft)
  • Erklärung zur Ausschlagung einer Erbschaft (siehe hierzu auch Merkblatt der Botschaft)
  • Antrag auf Erteilung eines Ehefähigkeitszeugnisses

    Die Unterschriftsbeglaubigung ist eine öffentliche Beurkundung bezogen auf das Wissen der Urkundsperson darüber, wer die Unterschrift vor ihr vollzogen oder anerkannt hat. Hierfür ist die persönliche Vorsprache in der Botschaft nach vorheriger Terminbuchung erforderlich. Zur Vorsprache bringen Sie bitte die folgenden Unterlagen mit:

1

Ihren gültigen Pass oder Ausweis

Nachweis Ihrer Identität und persönlichen Angaben

2

Nachweis Ihres aktuellen Wohnsitzes in der Tschechischen Republik

3

das zu unterzeichnende Dokument

Die Erklärung oder das vollständig ausgefüllte Antragsformular. Erklärung/Antragsformular dürfen noch nicht unterschrieben sein.

4

den bereits geschlossenen Vertrag

falls es sich bei dem zu unterzeichnenden Dokument um eine Genehmigungserklärung handelt

Es fällt eine Gebühr gemäß GebV 122 oder 123 der Anlage 1 der AkostV an. Diese richtet sich nach dem Wert (Anlage 2) des zugrunde liegenden Rechtsgeschäftes und beträgt zwischen 20,- und 250,- Euro. Aus personellen und organisatorischen Gründen erteilt die Botschaft vorab keine weiteren Auskünfte zur Höhe der jeweils zu entrichtenden Gebühren.

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