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Geburtsanzeige

Foto eines lachenden Babys

Foto eines lachenden Babys, © www.colourbox.com

Artikel

März 2018

Die Geburt deutscher Kinder, die im Ausland geboren wurden, sollte auf Anzeige der Eltern bei einem deutschen Standesamt beurkundet werden. Sofern kein Elternteil Wohnsitz in Deutschland hat oder jemals hatte, ist das Standesamt I in Berlin zuständig, ansonsten das Standesamt am aktuellen oder letzten deutschen Wohnsitz eines Elternteils. Auf Antrag können den Eltern deutsche Geburtsurkunden erteilt werden.

Bei Geburt im Ausland erwerben Kinder, deren deutsche Eltern oder deutscher Elternteil nach dem 31.12.1999 im Ausland geboren wurde(n) und zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes ihren / seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben / hat, nicht durch Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sie durch Geburt eine ausländische Staatsangehörigkeit erwerben. Nur wenn die Eltern innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes beim zuständigen Standesamt in Deutschland oder bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung einen Antrag auf Beurkundung der Geburt des Kindes im Geburtenregister stellen, erwirbt das Kind rückwirkend zum Zeitpunkt seiner Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Sofern Sie eine Geburtsanzeige über die Botschaft erstatten wollen, benutzen Sie bitte das Formular am Ende dieser Seite.


Seit dem 01.01.2009 ist die Erstattung einer Geburtsanzeige kostenpflichtig. Die Höhe der anfallenden Gebühren richtet sich nach den Vorschriften in den jeweiligen Bundesländern.

Beim Ausfüllen des Formulars beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Die Geburtsanzeige sollte nach Möglichkeit von beiden Elternteilen unterschrieben werden. Eine Unterschrift beider Elternteile ist zwingend erforderlich, wenn für das Kind eine Namenserklärung abgegeben wird. Dies ist immer dann erforderlich, wenn die Eltern für den deutschen Rechtsbereich keinen gemeinsamen Familiennamen führen.

Die Angaben über die Eltern und das Kind sind bezogen auf den Zeitpunkt der Geburt des Kindes anzugeben.

Als Kindesvater ist der Mann einzutragen, der mit der Mutter verheiratet ist oder der die Vaterschaft anerkannt hat. In letzterem Fall sind die Angaben des Kindesvaters auf den Zeitpunkt der Vaterschaftsanerkennung abzustellen.

Akademische Grade, die in Deutschland erworben oder anerkannt wurden, werden auf Antrag eingetragen, wenn ein entsprechender Nachweis vorliegt. Der spätere Erwerb eines akademischen Grades wird im Geburtseintrag nicht vermerkt. Dies gilt ebenso für eine spätere Änderung des Wohnortes der Eltern.

Als Geburtszeit ist die Ortszeit anzugeben.

Damit Ihre Unterschrift beglaubigt werden kann, ist Ihre persönliche Vorsprache in der Botschaft erforderlich.

Bitte bringen Sie außer der Geburtsanzeige folgende Dokumente in beglaubigter Kopie mit (Beglaubigungen tschechischer Notare bzw. Behörden sind ausreichend):


Fremdsprachige Unterlagen müssen mit einer beglaubigten deutschen Übersetzung eingereicht werden.

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Geburtsurkunde des Kindes,

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bei einem Kind von miteinander verheirateten Eltern:

die Heiratsurkunde der Eltern oder eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch, wenn ein Familienbuch nicht angelegt ist, ein beglaubigter Auszug aus dem Eheregister,

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die Geburtsurkunde der Mutter und des Vaters,

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bei einem Kind von nicht miteinander verheirateten Eltern bzw. Geburt des Kindes vor der Eheschließung:

die Vaterschaftsanerkennung,

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bei Eheauflösung außerdem:
die Sterbeurkunde oder der rechtskräftige Beschluss über die Todeserklärung des Ehemannes der Mutter, das rechtskräftige Scheidungsurteil usw.,

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Staatsangehörigkeitsurkunden bzw. -bescheinigungen, soweit vorhanden,

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Reisepass bzw. Personalausweis der Eltern,

Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit mindestens eines Elternteils

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Verleihungsurkunde(n) über die Führung eines akademischen Grades, bei einem im Ausland erworbenen akademischen Grad zusätzlich die Genehmigungsurkunde des zuständigen deutschen Kultusministeriums.



Standesamt I Berlin

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des

Standesamt I Berlin

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